Die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) gilt für jedes Unternehmen

Die DSGVO geht uns alle an

Die DSGVO gilt für jedes Unternehmen, das regelmäßig personenbezogenen Daten verarbeitet. Da fast jeder Betrieb mindestens Rechnungen schreibt, sowie Waren oder Dienstleistungen einkauft, gibt es kaum eine Ausnahme. Jeder kann sich bei den Datenschutzbehörden über nicht eingehaltene Vorgaben der Datenschutzgrundverordnung und den zugehörigen Gesetzen beschweren. Dies beinhaltet eine nicht kalkulierbare Gefahr für jedes Unternehmen. Diese Seite soll Ihnen Anregungen geben, Ihr Unternehmen Datenschutzkonform auf zu stellen.

Für wen gilt die DSGVO?

Die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) gilt, ebenso wie schon vorher das Bundesdatenschutzgesetz, für jedes Unternehmen das personenbezogene Daten verarbeitet. Dies bedeutet an die Datenschutzgrundverordnung und damit verbundene Gesetzgebungen muss sich jeder halten. Dies sind im einzelnen auch:

  • jeder Verein
  • jede nebenberufliche Tätigkeit
  • Soloselbständige und Freiberufler

„Durch die DSGVO wird die Bürokratie für kleine Betriebe wieder etwas mehr aufgebläht.“ Diese Aussage stimmt nur teilweise. Wer sich in den letzten 20 Jahren an die Datenschutzgesetze gehalten hat, hat kaum Mehraufwand. Viele der Anforderungen der DSGVO mussten in Deutschland schon vor in Kraft treten der Datenschutzgrundverordnung eingehalten werden. Betriebe, die den deutschen Datenschutz umgesetzt hatten, können ihre Abläufe mit wenig Aufwand an die neuen Anforderungen anpassen.

Warum ist der Aufschrei dann jetzt so groß?

Leider sind die Vorgaben für einen guten Datenschutz in den letzten Jahren nicht oder wenig von Medien und Politik kommuniziert worden. Somit wussten gerade Kleinst-, Kleinbetriebe, Vereine oder nebenberuflich Tätige oft gar nichts von Datenschutzgesetzen die sie einhalten müssen.

Größere oder große Firmen und Konzerne hatten nicht viel zu befürchten. Die Wahrscheinlichkeit kontrolliert zu werden, ging gegen null. Die Kosten für einen Datenschutzbeauftragten und / oder der Aufwand für ein gutes Datenschutzmanagement übertrafen oft die zu befürchtenden Bußgelder. Von den Erlösen vom Verkauf der Daten ganz zu schweigen.

Dies hat sich mit der DSGVO geändert. Die hohen Bußgelder von bis zu 20 000 000 EUR oder im Fall eines Unternehmens von bis zu 4 % seines gesamten weltweit erzielten Jahresumsatzes des vorangegangenen Geschäftsjahrs, je nachdem, welcher der Beträge höher ist: DSGVO Artikel 83 Punkt 6

Hinzu kommt, das es jetzt auch möglich ist, dass Betroffene, Arbeitnehmer, Kunden oder auch Mitbewerber Datenschutzverstöße an die Datenschutzbehörden melden können, welches laut Datenschutzbehörden auch rege genutzt wird. Dies birgt für jeden Unternehmer, der sich nicht an die Vorgaben des Datenschutz hält, nicht kalkulierbare Risiken.

Daher ist jedem Unternehmen zu raten, sich mit dem Thema Datenschutz auseinander zu setzten. Sowie seinen Betrieb Datenschutzkonform auf zu stellen. Ein besonderes Augenmerk gilt dabei den für jedermann zugänglichen Bereich jedes Unternehmens. Gerne helfe ich Ihnen dabei. Rufen Sie an oder schreiben Sie mir eine E-Mai.

Bitte beachten Sie, dass die Informationen auf diesen Internetseiten keine Rechtsberatung darstellen. Die hier vorliegenden Informationen sollen Ihnen nur einen ersten Überblick ermöglichen, sie stellen selbst jedoch keine Rechtsberatung dar. Bei Fragen kontaktieren Sie bitte Ihren Datenschutzbeauftragten oder einen Rechtsanwalt der sich auf Datenschutz spezialisiert hat.